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Vom handschriftlichen Entwurf zur kooperativen Softwareentwicklung

Vom handschriftlichen Entwurf zur kooperativen Softwareentwicklung – Startschuss zum Projekt „Kooperative Modellierung mit domänenspezifischen Sprachen“ (KoMo) gefallen

D o r t m u n d, ... September 2011 – Die frühen Phasen der Softwareentwicklung sind gleichzeitig auch die kreativen Phasen, in denen eng in Teams zusammengearbeitet wird. Es fehlt jedoch an Werkzeugen, die diesen Entwurfsprozess nachhaltig unterstützen. Das vom BMBF geförderte Projekt KoMo soll hier einen wesentlichen Beitrag zu mehr Effizienz leisten und den Prototypen für eine Workbench liefern, mit denen Whiteboard-Skizzen in OpenSAGA-basierte Software übersetzt, Inkonsistenzen erkannt und wieder in Skizzen rückübersetzt werden können.

In dem vom Bundesministerium geförderten Projekt „Kooperative Modellierung mit domänenspezifischen Sprachen“ (KoMo) soll ein automatisierter und bidirektionaler Übersetzungsmechanismus zwischen Whiteboard-Skizzen und digital verarbeitbaren Modellen geschaffen werden.

Die frühen Phasen der Softwareentwicklung sind auch die kreativen Phasen, in denen eng in Teams zusammen gearbeitet wird und eine gute Kooperation kritisch für den Projekterfolg ist. Typischerweise werden mithilfe von Kreativtechniken in Team-Workshops die anstehenden Themen erarbeitet und die Ergebnisse in Diagrammen festgehalten. Dabei haben sich handschriftlich genutzte Wandtafeln (Whiteboards) als Arbeitsmedium in der Praxis durchgesetzt.

Allerdings müssen die auf den Whiteboards erzeugten handschriftlichen Diagramme bislang manuell – und damit aufwändig und fehleranfällig – in formale Modellierungswerkzeuge übertragen werden, bevor mit der eigentlichen Programmierung begonnen werden kann. Gegenwärtig sind am Markt keine Werkzeuge für eine effiziente, nutzergerechte Unterstützung dieser frühen Phase des Entwurfsphasen vorhanden.

Das KoMo-Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, einen solchen automatischen und bidirektionalen Übersetzungsmechanismus entwickeln. Diese kreative kollaborative Entwicklungsarbeit soll durch eine Modelldatenverwaltung unterstützt werden, die in der Lage ist, auch parallel erstellte Versionen wieder korrekt zu integrieren. Durch die Minimierung des manuellen Synchronisationsaufwandes werden störende Unterbrechungen in den kreativen Arbeitsphasen weitgehend vermieden. Außerdem wird die Arbeitseffizienz durch Automatisierung dieser bisher aufwendigen und fehleranfälligen Tätigkeiten maßgeblich gesteigert sowie die Qualität der Arbeitsergebnisse verbessert. Erwartet werden im Ergebnis große Einsparungspotenziale in den frühen Phasen der Softwareentwicklung.

Partner im Projekt, das bis zum 30.06.2013 läuft, sind die QuinScape GmbH, die MCR Informationssysteme GmbH und der Lehrstuhl Software Systems Engineering der TU Clausthal unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Rausch. QuinScape hat die Leitung des Projekts übernommen und bringt in das Projekt sein Know how zum Open Source-Framework OpenSAGA in das Projekt ein. Assoziierte Partner aus dem IT-Bereich und der Industrie stehen für die Bestimmung der Anforderungen und die Evaluation der Ergebnisse zur Verfügung.

„Wir sind sehr glücklich über dieses bedeutsame Projekt. Mit der MCR haben wir einen ausgewiesenen Experten im Bereich der Whiteboard-Technologien eingebunden, während Prof. Dr. Rausch und seine Mitarbeiter zentrale wissenschaftliche Vorarbeiten in das Projekt einbringen“, so Dr. Norbert Jesse, Geschäftsführer der QuinScape GmbH.

Weitere Informationen unter www.quinscape.de und http://www.pt-it.pt-dlr.de/de/1914.php .

 

QuinScape GmbH

Die QuinScape GmbH wurde 2001 gegründet und ist mit ca. 50 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum tätig. Zu den rund 300 Kunden gehören das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BLE), die Bayer AG, die Aurubis AG, die LANXESS AG, die Demag Cranes AG, die DORMA Holding GmbH + Co. KGaA, die ERCO GmbH und die SAG GmbH.

QuinScape entwickelt Portallösungen für Großkonzerne, mittelständische Unternehmen und die öffentliche Verwaltung. Hierzu ist QuinScape führender Partner für Intrexx, Anwendungsschwerpunkt ist die Optimierung von Prozessen im Vertrieb, Marketing sowie der allgemeinen Organisation von Unternehmens- und Verwaltungsstrukturen. Außerdem ist QuinScape Project Lead für OpenSAGA, die erste deutsche Open-Source-Plattform für die standardkonforme Realisierung von interoperablen Webanwendungen in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere für das E-Government.

Mit dem mehrfach preisgekrönten Produkt DocScape ermöglicht QuinScape das vollautomatische Print-Publishing auf höchstem Niveau – insbesondere aus portalbasierten Redaktionssystemen heraus.

 

Pressekontakt

Dr. Norbert Jesse

QuinScape GmbH

Wittekindstraße 30

44139 Dortmund

Mobil 0163 615 367 5

Office 0231 533 831 100

Fax 0231 533 831 111

Email: norbert.jesse@quinscape.de

www.quinscape.de

www.docscape.de

www.opensaga.org

 

Ansprechpartner

Dr. Christian Bartelt

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